Wer kann aufgenommen werden?

  • Kinder ab dem 3.LJ in eine heilpädagogische Kinderwohngruppe,
  • Jugendliche in verselbständigungsorientierte Innen- oder Außenwohngruppe und
  • ältere Jugendliche oder junge Erwachsene in Betreutes Wohnen.

Aufnahmegründe sind u.a.:

  • Entwicklungsrückstände und Teilleistungsschächen
  • Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Probleme
  • Probleme in der Schule, mit der Berufsfindung oder Berufsausbildung
  • seelische oder leichte körperliche Behinderung
  • geringe organische und /oder cerebrale Störungen
  • Traumatisierungen oder Vernachlässigungserfahrungen (Mißbrauch, Mißhandlung..)

und den daraus folgenden sozialen und psychischen Konflikt- und Problemlagen. In der Regel haben sie zu dauerhaft hohen Belastungen geführt. Das soziale Umfeld verfügt (momentan oder lämngerfristig) nicht über ausreichende Ressourcen, eine positive Entwicklung zu gewährleisten / in Gang zu bringen, oder eine weitere negative Entwicklung aufzuhalten. Negative Beziehungen haben sich verfestigt, unangenehme oder gefährliche Vorkommnisse häufen sich, Eltern sind psychisch erschöpft usw.

Wie kommt es zu einer Aufnahme ?

Aufnahmeanfragen können nur auf Anfrage der zuständigen öffentlichen Jugendhilfeträger, im Regelfall also der Jugendämter der Landkreise oder kreisfreien Städte, bearbeitet werden. Hilfeberechtigte Eltern mit erziehungsschwierigen Kinder wenden sich sinnvollerweise an ihr zuständiges Jugendamt. Dort werden sie intensiv und fachkundig beraten, welche Hilfe möglich ist und in Frage kommt. Auskünfte erteilen wir Ihnen gern.

Eltern und Kinder/Jugendliche nehmen dort an einer Hilfeplanung teil, nachdem sie einen Antrag auf Erziehungshilfe gestellt haben.

Beurteilung einer Aufnahmeanfrage: Dazu benötigen wir aussagekräftige Unterlagen über die Problematik und ihre Vorgeschichte. Als nächstes wird ein Vorstellungs- und Kennenlerntermin anberaumt.

Ziel hierbei ist es:

  • das Haus und die Zielgruppe zu besichtigen
  • die MitarbeiterInnen kennenzulernen
  • gegenseitige Erwartungen zu klären
  • Probleme und Ressourcen einzuschätzen
  • Therapie- und Förderbedarfe verstehen
  • Regeln und Zusammenarbeit abklären
  • und vieles mehr

Wenn diese Vorstellungsrunde positiv verlaufen ist, schlagen wir in der Regel ein Probewohn- oder Kennenlernwochenende vor, bei dem sich das Kind oder der/die Jugendliche in der Zielgruppe aufhalten kann. Nach diesem Probewohnen kommen alle Beteiligten zu einem Abschlußgespräch zusammen. Hier wird gemneinsam eine Entscheidung über die Aufnahme getroffen und im positiven Fall terminiert

Eine Aufnahme kann u.a. abgelehnt werden, wenn:

  • absehbar kein für die Altersgruppe oder Problematik geeigneter Platz zur Verfügung steht
  • eine, für heilpädagogische Wohngruppen, zu hohe Betreuungsintensität erforderlich ist
  • Gefährdungen anderer Bewohner wahrscheinlich sind
  • eine geeignete Beschulung nicht herstellbar ist
  • keine Kostenübernahmeerklärung vorliegt oder die Zuständigkeit ungeklärt ist
  • keine zur Beurteilung ausreichenden Unterlagen vorhanden sind
  • keine ausreichende Mitwirkung /Motivation erkennbar ist
  • wir dem Einzelfall angemessen keine geeignete Hilfe anbieten können
  • bei akuten psychiatrischen Erkrankungen (z.B. akuter Suizidalität)
  • bei Drogenabhängigkeit

    weitere Informationen für Eltern /Angehörige:
    Elterninformationsbroschüre
    Aufnahmecheckliste
    Haus- und Besucherregeln für Gäste

Spenden

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